Erste Hilfe für den PC
Dienstag, 15. Mai 2012
Festplattendefekt erkennen – Wenn Datenverlust droht!
Sie bemerken schon seit einiger Zeit, das Ihr Rechner sehr lange braucht um das Betriebssystem zu Laden, es eine halbe Ewigkeit dauert das Worddokument zu speichern oder die Festplatte mache komische Geräusche bei jedem Zugriff. Das können erste Anzeichen dafür sein, das die Festplatte langsam aber sicher das zeitliche segnet. Auf diese Anzeichen sollte man schnell Reagieren, wenn einem seine Daten lieb und wichtig geworden sind. Ein Weg um das zu überprüfen, ist das Konsolenprogramm Checkdisk auszuführen. Klicken Sie auf Start->Ausführen und geben in das Suchfeld “cmd” ein. Daraufhin erscheint eine DOSBox, in der Sie nun Checkdisk laufen lassen können. Geben Sie chkdsk C: /f /r ein, um Checkdisk laufen zu lassen. Sie werden gefragt, ob Sie Windows neu starten möchten, damit die Überprüfung der Festplatte durchgeführt werden kann. Bestätigen Sie das mit einem ja. Windows wird nun neu starten und eine Überprüfung der Festplatte beginnen. Gegebenfalls werden Reparaturarbeiten am Dateisystem durchgeführt. Ist das Programm durchgelaufen, wird eine Zusammenfassung ausgegeben. Wichtig ist der Eintrag ob sich Daten in defekten Sektoren befinden. Auch beschädigter freier Speicher spielt eine große Gewichtung. Ist die Platte beschädigt, führt kein Weg mehr daran vorbei sich eine Festplatte zu besorgen und diese einzubauen. Über eine Notfall-CD können Sie eine Datensicherung vornehmen. Ratsam ist, die Platte komplett zu spiegeln.
Kein Internetzugriff – Nicht immer ist die Netzwerkkarte schuld
Der neue PC ist aufgestellt und fast fertig eingerichtet, alles läuft bis auf eins: Der Weg ins Internet scheint irgend wie nicht zu klappen. Dieses kann sehr viele Ursachen haben und einen Hardwaredefekt ist liegt in den seltensten Fällen vor. Der erste Weg um dies zu Überprüfen führt in den Gerätemanager, den Sie über Start -> rechts Klick auf Computer -> Eigenschafen -> Gerätemanager erreichen. Sehen Sie unter den den Eintrag Netzwerkadapter nach, ob Ihre Netzwerkkarte eingetragen und Aktiviert ist. Sollte ein Ausrufezeichen sich davor befinden, könnte ein falscher Treiber installiert worden Sein. Versuchen Sie den Treiber für die Netzwerkkarte neu zu installieren. Meist finden Sie diesen Treiber auf der DVD die dem Mainboard oder der Netzwerkkarte beigelegt wurde. Sollten Sie im Gerätemanager keinen Netzwerkadapter vorfinden, so lässt sich im BIOS nachsehen. Schauen Sie ober Die Netzwerkkarte eingeschaltet ist, sollte das nicht der Fall sein, so ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür gekommen um diese nachzuholen. Starten Sie Windows wieder und sehen Sie nach ob der Netzwerkadapter nun in der Auflistung im Gerätemanager erscheint. Ist der weg ins Internet immer noch nicht freigegeben schauen Sie rechts unten auf die Task-Leiste nach dem Symbol für den Netzwerkstatus. Sollte das Gelb hinterlegt sein, überprüfen Sie bitte, ob Sie überhaut das Netzwerkkabel angeschlossen haben. Auch ein Blick auf den DSL-Router hat schon so manches Netzwerkproblem von jetzt auf gleich behoben. Wie Ihr Router nun anzeigt, ob alles im Lot ist, sehen Sie bitte in der Betriebsanleitung des jeweiligen Gerätes nach. Auch ein Blick auf Netzwerk und Freigabecenter sollte auch einen Netzwerkfehler zu Tage Führen. Sehen Sie nach ob sich ein Rotes Kreuz zwischen Ihren PC und dem Internet vorhanden ist. Wenn ja, bitte unter jeweiligen Anleitung des Routers den Zugang zu Ihrem Provider in Router konfigurieren und alle Einstellungen überprüfen, insbesondere ob der DHCP (Dynamic Host Controller Protokoll) aktiviert ist. In den Eigenschaften des Netzwerkadapters sehen Sie nach, ob Ihr Rechner eine Statische IP-Adresse besitzt. Auch hier ist die einfachste Wahl, den Rechner eine IP-Adresse automatisch zu Beziehen.
Grafikfehler auf dem Desktop
Dieser Fehler kann mehrere Ursachen haben, doch meisten Handelt es sich um eine defekte CPU, einer defekten Grafikkarte oder einen defekten Speicher. Um das herauszufinden können Sie mit bestimmten Diagnosetools, die es zu meist kostenlos im Internet gibt, die jeweiligen Komponenten selbst testen. Ein Austausch der defekten Hardware sorgt dann meist für Abhilfe. Seltener kommt es vor, das ein Falscher Grafikkartentreiber verwendet wird. Hier ist dass Mittel zur Selbsthilfe ein Besuch auf der Homepage des Grafikkartenherstellers um sich den den richtigen und aktuellen Treiber herunterzuladen und zu installieren.
Computer schaltet sich von selbst ab
Das ist wohl für jeden PC-Besitzer suspekt, wenn sich der Rechner meistens ohne Grund sich einfach ausschaltet, aber auch hier kann es schnelle Hilfe geben. Die erste Vermutung liegt beim Netzteil welches nicht mehr genügend Spannung liefern kann, wenn die CPU ausgelastet ist es liegt ein thermisches Problem vor, letzteres lässt sich mit einem Diagnose-Tool wie z.B. AIDA64. Sehen Sie sich die Temperaturen der CPU-Sensoren an, sowie den Sensor für den CPU-Lüfter, sollten die Temperaturen über 80 Grad liegen, liegt die Ursache für die unerwarteten Abstürze auf der Hand. Meisten reicht es aus, das Sie dem PC anders aufstellen, damit eine bessere Luftzirkulation gegeben ist. Läuft der Lüfter zu langsam oder gar nicht so sollten Sie als erstes die Einstellungen im BIOS Überprüfen, die für die Lüftersteuerung zuständig ist. Ist hier alles in Ordnung, kann es auch noch hilfreich sein die Wärmeleitpaste, die für die Übertragen der Wärme von der CPU auf den Lüfter zuständig ist, zu erneuern. Hierzu ist es notwendig den CPU-Lüfter von der CPU zu entfernen.
Stop-Fehler 0x0000007B
Sie möchten Windows XP installieren oder Sie bekommen nach eine BIOS-Update diesen Bluescreen direkt nach dem Booten so lässt scih dieses Problem meistens einfach lösen, in man nochmals seinen BIOS-Einstellungen überprüft. Inden meisten Fällen hat sich die Einstellung für den Zugriff auf den HDD-Controller geändert. Den entrechenden Eintrage finden Sie im BIOS unter Storage- oder SATA-Konfiguration. Je nachdem welcher Modus aktiviert ist, probieren Sie eine andere Einstellung aus. Durch auswählen des AHCI- oder den IDE-Modus. Möchten Sie aber Windows XP im AHCI-Modus installieren, so müssen Sie während der Installation Treiber des Mainboardherstellers installieren. das die dam der sogenannten F9-Treiber der sich unter XP leider nur über ein Diskettenlaufwerk, welches bei den neueren Rechnern nicht mehr verbaut wird, einbinden lässt. Eine Besonderheit gibt es auch bei der Installation von Windows 7, denn hier lässt sich nachträglich nicht ohne weiteres der Modus auf IDE oder AHCI umstellen, da der jeweilige Treiber nicht mit Installiert wird. Eine nachträgliche Installation des Treibers lässt sich dann mittels Driverinjektion über eine Recovery CD durchführen.
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